Chronische Schmerzen können auch dem Stärksten das Leben schwer machen. Viele Betroffene wollen dagegen nicht jahrelang Medikamente nehmen. Einige fürchten Abhängigkeit, andere haben Angst vor Nebenwirkungen. Akupunktur hat sich mittlerweile als bessere Alternative bewiesen.

IMG_0257Nach Ansicht chinesischer Ärzte hilft Akupunktur bei einer Vielzahl von Krankheiten und lindert insbesondere die oft begleitend auftretenden chronischen Schmerzen. Akupunktur wurde bereits im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) vor mehr als 2000 Jahren angewendet. Oft wird Akupunktur zusammen mit Heilkräutern, Massagen, Qigong und Ernährungsberatung eingesetzt. Der Mensch wird als Ganzes gesehen und auch entsprechend behandelt. Krankheiten sind nach der TCM Ausdruck einem gestörten Qi-fluss.

In der westlichen Medizin werden Krankheiten behandelt, in  der TCM der Mensch.

Wenn die Energie von Yin und Yang sich nicht in einem harmonischen Gleichgewicht befinden, ist auch der Fluss der Lebensenergie Qi gestört. Das Ziel einer Akupunktur-Therapie ist es daher, die Lebensenergie Qi und auch das Blut wieder ungehindert und harmonisch fließen zu lassen.

Akupunktur soll körpereigene Heilungsmechanismen anregen und wiederherstellen, die so gennanten, Selbstheilungskräfte stimulieren. Nach dieser Theorie wird Mit jedem Nadelstich, dem Körper Energie zugeführt oder abgezogen. Dadurch kann blockierte Qi-Energie an den Akupunkturpunkten wieder ungehindert fließen. Jeder Akupunkturpunkt kann bestimmten Organen oder Körperfunktionen und somit auch Krankheitsbildern zugeordnet werden. Sie liegen meistens auf sogenannten Meridianen. Sie verlaufen über den gesamten Körper. Je nach Krankheitsbild werden sehr feine sterile Akupunkturnadeln an wenigen ausgewählten Punkten entlang der betroffenen Meridiane gesetzt und somit die körpereigenen Heilkräfte aktiviert.